Aktuelles

    Kinder der Mutter-Kind-Klinik St. Willehad engagieren sich für den Dünenschutz

    Der Zustand der Dünen am Strand von Wangerooge ist ein wiederkehrendes Thema. Auch in diesem Jahr haben die starken Sturmfluten für Dünenabbrüche und eine Schwächung der gesamten Dünenkette gesorgt. Dünenschutz ist nun wichtiger denn je. Dieses Thema haben sich Patientenkinder der Mutter-Kind-Kur St. Willehad auf die Fahne geschrieben.

    Eine Gruppe sieben- bis zwölfjähriger Jungen und Mädchen hat während ihres Aufenthalts in der Klinik festgestellt, dass immer wieder Kinder und Erwachsene über vorhandene Absperrungen klettern und sich durch das Buschwerk drängen, um in die Dünen zu gelangen und sich dort zu sonnen oder zu spielen. „Die Kinder waren darüber so erbost, dass sie zunächst begannen das Buschwerk wieder herzurichten“, berichtete Frau Kummer, Erzieherin der „Strandpiraten-Gruppe“. Da die Kinder das Thema weiterhin beschäftigte, kamen sie auf die Idee, Schilder zu basteln, um auf den Dünenschutz hinzuweisen. „Wir bekommen von Anfang an erzählt, dass die Dünen der letzte Schutz der Insel sind und dass man sie nicht betreten soll – und die anderen halten sich nicht daran. Das macht uns ärgerlich“, erzählen Christina und Oskar beim Aufstellen der Schilder.

    Auch Frau Dr. Brockhorst, Klinikleitung und Ärztin, ist begeistert von der Initiative der Kinder. „Der respektvolle Umgang mit der Natur ist uns ein besonderes Anliegen. Die Mütter und Kinder bei uns haben die Gelegenheit, ein Weltnaturerbe „hautnah“ zu erleben – wir möchten ihnen dies als besondere Erfahrung nahebringen. Auch das gehört zur gesunden Entwicklung von Körper und Seele“.

    Die Mutter-Kind-Klinik St. Willehad, in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V, ist eine anerkannte Einrichtung der stationären Vorsorge nach §24 SGB V und dem Müttergenesungswerk angeschlossen.

     

     

     

     

    Klettern macht glücklich

    Die Mutter-Kind-Klinik St. Willehad auf Wangerooge hat eine neue Boulderwand

    (Wangerooge, 04.04.2018) Mütter und Kinder der Mutter-Kind-Klinik St. Willehad auf Wangerooge können nun klettern, beziehungsweise bouldern. Dank der Förderung durch die Glücksspirale konnte eine Boulderwand in die Turnhalle eingebaut werden. Und das neue Angebot wird gerne genutzt.

    Bouldern ist horizontales Klettern in geringer Höhe, wodurch aufwändige Sicherheitsmaßnahmen entfallen. Eine Boulderwand (engl. Boulder = Felsblock) ist eine künstlich eingerichtete Kletterwand, die ohne Seilsicherung beklettert werden darf. Und trotzdem ist es Teamarbeit. Einer klettert und einer sichert mit nach vorn-oben gestreckten Armen, um den Kletternden beim Sturz abzufangen.

    In der Mutter-Kind-Klinik wird das Bouldern unterschiedlich eingesetzt. Es ist in die Sport-programme der Kinder und Frauen eingebaut und es gibt das Mutter-Kind-Bouldern als gemeinschaftliche Aktivität. Katja Langer (Sozialassistentin) erklärt: „Der Kletterer und die sichernde Person sind immer ein Team, das zusammenarbeiten muss, um die selbst gesteckte Aufgabe zu bewältigen. Dieser Rahmen schafft eine gute Grundlage für tiefergehendes Vertrauen und gegenseitiges Kennenlernen, welches auch gut als Basis für die Beziehung im Alltag genutzt werden kann.“Doch es geht nicht nur um Vertrauen in das Team. Jeder kann für sich selbst beim Klettern viel lernen. 

    Christina Fitzen (Sporttherapeutin) fasst zusammen: „Es gibt wenige Bewegungsformen, bei denen man seinen Körper besser kennen lernen, Körperkraft erlangen und Geschicklichkeit schulen kann. Körperbeherrschung und Kreativität bei der Routenbewältigung sind genauso gefragt wie Kommunikation und Hilfe untereinander. Klettern fasziniert dadurch, dass man sich freiwillig Wagnissituationen aussetzt, persönliche Freuden und Angst erfährt und lernt, damit umzugehen.“

    Das bestätigt auch Birgit (60 Jahre), die als eine der Ersten die neue Boulderwand zusammen mit ihrem Enkel  ausprobiert: „Es macht unheimlichen Spaß, gemeinsam zu klettern. Und zu merken, wie viel Kraft dies kostet, bzw. wie viel Kraft und Ausdauer die Kinder haben.“

    Anja (9 Jahre) freut sich, dass es unterschiedliche Routen und Schwierigkeitsgrade gibt. Sie zeigt ihrer Mutter gerne, wo sie als nächstes einen Fuß hinstellen oder an welchen Boulder sie greifen kann. Und natürlich fragen am Ende der Stunde alle: „Können wir das bitte noch einmal machen?“

    Fazit ist: Bouldern macht glücklich.

     

     

    Mit Sport und maritimen Bildern zu körperlichem Wohlbefinden

    Mutter-Kind-Klinik St. Willehad auf Wangerooge bekommt neuen Fitnessraum

    (Wangerooge, 20.10.2017) Die Mutter-Kind-Klinik St. Willehad auf Wangerooge hat einen neuen Fitnessraum bekommen. Die Frauen im Haus können nun in maritimer Atmosphäre sowohl bei schlechtem Wetter, als auch in der dunklen Jahreszeit selbstständig trainieren. Die Anschaffung der neuen Geräte wurde durch eine Förderung der Glücksspirale möglich.

    Frau Dr. Brockhorst, die Klinikleiterin, freut sich über das neue Angebot: „Die Einrichtung des Sport- und Bewegungsraumes ist eine Bereicherung für die Frauen während ihres Aufenthaltes in der Mutter-Kind-Klinik St. Willehad. Über die vorhandenen Gruppenangebote hinaus, fördert es die Eigeninitiative und somit die nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Situation unserer Patientinnen.“

    An Rudergeräten, Seilzügen und Ergometern können die Frauen ihr Selbstbewusstsein stärken. Sie kommen in Kontakt mit dem eigenen Körper, spüren sich selbst und lernen, wie der Körper sich unter Belastung verhält.

    Sandra Winands (Physiotherapeutin) erklärt, dass sich Sport und körperliche Aktivität positiv auf das Wohlbefinden auswirken. „Durch das Training bekommt man eine bessere Selbstwahrnehmung, man kann Angst und Stress abbauen und so das eigene Energieniveau steigern.“

    Zu einer angenehmen Trainings-Atmosphäre tragen die mit Strandfotos von Wangerooge gestalteten Wände bei.

     

     

    „Es macht Spaß, die verschiedenen Geräte auszuprobieren. Vor allem das Rudergerät finde ich sehr wohltuend durch seine sanften Bewegungsabläufe und das rhythmische Rauschen des Wassers“ – so eine Patientin, die an der Einweisung durch die Sporttherapeutinnen zu Kurbeginn teilnahm. 

    Die Mutter-Kind-Klinik St. Willehad ist eine anerkannte Einrichtung der stationären Vorsorge nach §24 SGB V, sie ist dem Müttergenesungswerk angeschlossen. Es werden bis zu 120 Mütter und Kinder für die Dauer von drei Wochen aufgenommen.

    Die Klinik befindet sich seit dem 01.01.2014 in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V.

    Schwerpunktindikationen der Klinik sind psychosomatische und psychovegetative Erkrankungen, Krankheiten der Atmungsorgane, Hauterkrankungen, degenerativ rheumatische Krankheiten sowie Ernährungsstörungen.

     

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    "Woche der Müttergesundheit"

    „Mama, warum kannst du so gut malen?“

    Im Rahmen der „Woche der Müttergesundheit“ hat die Elly Heuss-Knapp-Stiftung  Müttergenesungswerk zu einer Malaktion unter dem Motto „Zum Entspannen hilft oft malen“ aufgerufen.

    So wurden auch am 30.09.2017 in der Mutter-Kind-Klinik St. Willehad fleißig Mandalas gemalt. Neben einer, extra für die Aktion angefertigten, Postkarte mit einem aufgedruckten Mandala konnten Mütter und Kinder auch zwischen anderen Mandalas wählen oder mit Legesteinen ein eigenes Mandala gestalten.

    Für einige Mütter war es ungewohnt, mal wieder ein eigenes Bild zu malen und nicht nur dem Kind dabei zuzuschauen. Und die Kinder schauten sich einige Kniffe bei ihren Müttern ab. Zum Beispiel die richtige Stifthaltung oder welche Farben zueinander passen.

    Ein Kind fragte erstaunt seine Mutter: „Mama, warum kannst du so gut malen?“ – Dazu die lächelnde Mutter: „Ich übe schon etwas länger“.

    Am Ende der Aktion waren sich alle Kinder und Mütter einig, dass es sehr entspannend war, gemeinsam zu malen und so eine schöne Zeit miteinander zu verbringen.  

     

       
     

     

     

     

       

     

     

     

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